[Hörspiel] Bibi Blocksberg 54 – „Die Computerhexe“

Autor: Ulli Herzog
Regie: Ulli Herzog
Musik: Wolfgang W. Loos, Heiko Rüsse
Verlag: Kiosk
Produktionsjahr: 1992
Dauer:  40 Minuten 25 Sekunden

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Joachim Nottke
Bibi Blocksberg – Susanna Bonaséwicz
Bernhard Blocksberg – Guido Weber
Amanda – Barbara Rattheay
Karla Kolumna – Gisela Fritsch
Bürgermeister – Heinz Giese
Marita – T. Gessner
Florian – Oliver Elias
Computerhexe – Constanze Harpen
Verkäufer – Ulli Herzog


Die Folge direkt auf Spotify anhören
HIER

Inhalt:
Bibi ist mit ihren Hausaufgaben fertig und will etwas mit ihren Freunden machen. Doch die hängen alle vor ihren jeweiligen Computern. Sie fliegt also allein los, landet bei Flori, der auch gerade ein neues Computerspiel spielt, was ausgerechnet “Hexenjagd” heißt.
Flori erklärt Bibi das Spiel und dann spielen sie gemeinsam. So lang, bis Bibi Gefahr läuft,  zu verlieren. Sie hext und befreit die gefährdete Hexe aus dem Spiel.
Das Spiel ist nun kaputt und in der Stadt beginnen sämtliche Computer verrückt zu spielen. Ein riesengroßes Chaos droht und irgendetwas muss unternommen werden. Doch die Hexe lässt sich nicht so einfach in das Spiel zurück hexen.
Am Ende kann das Problem ausnahmsweise mal von Flori und nicht von Bibi gelöst werden.


Meine Meinung:
Amanda spukt noch im Haushalt der Blocksbergs umher, da Mutter Barbara immer noch auf Kur ist. Und dann werden die ganzen Geschehnisse auch noch vor ihr geheim gehalten. Dabei ist es doch ein Ereignis, wenn der eigene Ehemann plötzlich Millionär ist und eigentlich gar nichts dazu kann.
Aber von Anfang an: Mir ist klar, dass Bibi über das Spiel entsetzt ist. Sie ist ja selber eine Hexe und soll dann noch eine ihres Standes jagen? – Da hat man sich aber mal einen richtig guten Aufhänger für die Geschichte einfallen lassen. Alle Achtung. – Bibi hext also einfach mal im Affekt darauf los und hat am Ende den Salat. Die ganze Story ist einmal mehr an einer unüberlegten Handlung von Bibi aufgehangen.
Bibi hat in diesem Fall das Problem verursacht und Flori kann es lösen. Eine wirklich nette Abwechslung, dass man auch etwas mit sozusagen normalen Mitteln löst. Und Flori ist also nicht nur ein Mathegenie, sondern kann auch Computer programmieren. Oder Spiele umprogrammieren. Alle Achtung, der Junge hats drauf.

Alles in Allem würde ich diese Folge in jedem Fall ganz oben mit einordnen. Das fängt schon damit an, dass die Lösung des Problems mal ein anderer hat und nicht Bibi die Heldin ist, in diesem Moment.
Der Bürgermeister ist einmal mehr komplett überfordert in seinem Job und macht sich komplett lächerlich. Das hat mir das Eine oder Andere Schmunzeln aufs Gesicht gelockt.
Ok, ich finde den Computern an sich, in dieser Folge ein bisschen viel Bedeutung beigemessen. Aber das war eben die Zeit, als die Dinger für Jedermann bezahlbar wurden und in den Haushalten so ein Gerät eingezogen ist. Allerdings bezweifle ich, dass damals dann schon so exzessiv damit gespielt wurde. Bei Bibi ihren Freunden kann man ja fast schon eine Computersucht unterstellen. – Sollte das etwa eine Warnung dahingehend sein…. Man weiß es nicht.

Kurzweilig, lustig, unterhaltsam und eine Abwechslung gegenüber dem üblichen Schema. Einfach eine gelungene Folge, die man gut immer und immer wieder anhören kann.


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