Saturday Sentence – „Die goldene Ananas“

1. Nimm deine aktuelle Lektüre

Der junge Elias lebt seit fünfeinhalb Jahren in Wohnheimen für gemeindenahe Psychiatrie. Er hat die Diagnose Asperger-Syndrom und steht jeglichen Veränderungen ängstlich und grundsätzlich ablehnend gegenüber. Daher erfüllt es ihn eher mit Widerwillen, dass er nun in eine eigene Wohnung ziehen soll, in das Dachgeschoss eines Fünfparteienhauses. Hier geht es ihm anfänglich nur darum, möglichst seine Ruhe zu haben und seinen streng strukturierten Tagesablauf einzuhalten, der aus einer sechsstündigen E-Gitarren-Einheit, dem Konsum von Death-Metal-Alben, dem Schauen von Filmen und genau getimten Mahlzeiten und Zigarettenpausen besteht. Nach und nach werden jedoch die übrigen Hausbewohner auf ihn aufmerksam, und er kommt immer mehr in sozialen Kontakt, vor allem zu dem extrovertierten Endfünfziger Willi. Und plötzlich steht er vor ganz neuen Herausforderungen – Soll er es wagen, einer richtigen Band vorzuspielen? Die hübsche Kellnerin vom Café Auberge nach einer Verabredung zu fragen?
Vielleicht hat Willi ja recht mit der „goldenen Ananas“… (Quelle: Lovlelybooks.de)

Gehe auf Seite 158, finde Satz 10 und teile uns so mit wie dein „saturday sentence“ lautet.
Da ich allerdings noch immer an diesem Buch lese, kommt heute die Alternive: Gehe auf deine aktuelle Seite und teile uns den 10. Satz, deinen Saturday Sentence mit.

Er musste jetzt endlichloslegen!

Dennis Kornblum – „Die goldene Ananas“ ; ISBN: 9-783-347-12212-3

3. Und wie ist es bisher?

Der Autor selber ist auf mich zu gekommen und hat mir das Buch als Rezi-Exemplar angeboten. Schon allein der Emailkontakt war sehr nett und nach dem, was er beschrieben hat, hat mich neugierig gemacht.

Selber gekauft hätte ich mir das Buch sicherlich nicht. Dabei kann ich nicht mal ganz krass sagen, warum eigentlich. Könnte schon allein am Cover liegen, dass mich nicht besonders anmacht.
Was den Inhalt angeht, so wird hier die Welt eines Asperger-Autisten wirklich super beschrieben und kann eine Menge zum Verständnis dieser Diagnose und dem dem entsprechenden Verhalten beitragen. Zum Beispiel diese Grete Thunberg, oder wie dieser Mensch gleich heißt, die hat ja auch diese Diagnos. Ich hab sie immer für ihre Englischkenntnisse bewundert. Braucht man aber nicht. Wenn ihr Fixpunkt im Leben auf Englisch und der Umwelt liegt, muss man ihre Eltern bewundern, die sie super vermarktet haben. (Oder verabscheuen, das ziehe ich eher vor.)

Das mit dem Lesen ist auch recht seltsam. Ich winde mich immer, bevor ich anfange, ob ich das denn jetzt wirklich weiterlesen soll. Aber wenn ich dann lese, bin ich voll im Stoff gefangen und kann dem Protagonisten super nachempfinden. – Gerade jetzt an der Stelle. Jetzt kämpft er gerade für ein kleines Mädchen aus seinem Haus einen Kampf gegen Windmühlen. – Der Wahnsinn.
Auf jeden Fall wird im Laufe des Buches richtig gut sichtbar, was sich alles beim Protagonisten verändert und dass es eben auch für seine Umwelt nicht immer einfach ist.
Ich werde es heute noch beenden. Ist schon super so, dass man sowas auch mal gelesen hat.

Ein Kommentar zu „Saturday Sentence – „Die goldene Ananas“

  1. Da hat der Autor wirklich kein leichtes Thema gewählt. Ich kenne Asperger auch nur so oberflächlich, deswegen wäre es auch kein Buch für mich. Und ich kann auch nachvollziehen, dass du erst bisschen Anlauf brauchst.
    Seltsam, wenn man es doch dann gerne liest….der Mensch halt.

    Viel Erfolg beim Abschluss.

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