[Hörspiel] Bibi Blocksberg 13 – „Ein verhexter Sonntag“

Autor: Elfie Donnelly
Regie: Ulli Herzog
Musik: Jutta Stahlberg
Verlag: Kiosk
Produktionsjahr: 1983
Dauer: 41 Minuten

Die Sprecher und ihre Rollen:
Erzähler – Joachim Nottke
Bibi Blocksberg – Susanna Bonaséwicz
Barbara Blocksberg – Hallgard Bruckhaus
Bernhard Blocksberg – Guido Weber
Moni – Natascha Rybakowski
Tante Paula – Tilly Lauenstein
Herr Berlebach – Erich Will
Kassiererin – Christine Schnell-Neu
Man – Ulli Herzog
Vorführer – Manfred Rahn
Joe (Film) – Ulrich Gressieker
Mary (Film) – Vera Müller

Die Folge direkt auf Spotify anhören
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Inhalt:
Es ist Sonntag und Bibi wacht schon mit schlechter Laune auf. Sie will einfach nicht aufstehen und mit den Eltern spazieren gehen schon gleich zweimal nicht.
Bibi quält sich doch irgendwann aus dem Bett. Sie sollte eigentlich für die Mathearbeit lernen, aber darauf hat sie so gar keine Lust. Und als sie mit ihren Eltern dann auch noch zu ihrer verhassten Tante Paula muss. Aber um die Tante kommt sie nicht herum. Sie muss mit.
Bibi führt sich unmöglich auf und wird von ihren Eltern dann ins Kino geschickt. Dazu holt sie Moni ab und am Ende läuft ein langweiliger Western, der die Mädchen so gar nicht hinterm Ofen vorlocken kann.
Ein Zauber von Bibi geht schief und am Ende verlangen die Leute ihr Eintrittsgeld zurück. Und weil der Sonntag bis jetzt schon schief gelaufen ist, werden die Mädchen auch noch entdeckt, als sie eigentlich unerkannt das Kino verlassen wollen.
Bibi und Moni verbringen den Abend bei den Blocksbergs und müssen noch immer für die Mathearbeit lernen. Bernhard Blocksberg will zwar helfen, aber die Zeit ist schon mächtig knapp geworden. – Bibi weiß sich auch hier zu helfen.

Meine Meinung:
Oh man, erst wird Bibi süße 13 Jahre alt und schon in der nächsten Folge macht sie voll einen auf pubertierende Zimtzicke. – Aber wenn man für eine Mathearbeit lernen muss, kann ich das schon verstehen. Ich war zu meinen Schulzeiten auch immer voll angepisst, wenn Klassenarbeiten auf den Montag fielen und ich zum Sonntag lernen musste.
Das ganze Theater, an diesem Sonntag, ist einfach nur eine Darstellung der schlechten Laune, die Bibi eben hat. Passt aber voll in die Story hinein.
Das Ende des Tages ist wieder so eine Erlösung irgendwie. Die Eltern Blocksberg lenken ein und helfen Bibi und Moni dann doch. Dass sie sich dazu am Ende auch noch richtig Zeit nehmen können, ist natürlich auch wieder ein Ding, was sich nur bei Familie Blocksberg so abspielen kann. Wäre schon toll, wenn man das in der Frühschicht machen könnte. Keinen Bock zum Aufstehen, dann eben die Uhren zurückgedreht und weiter geschlafen…

In diesem Fall würde ich sogar sagen, dass die Eltern von Teenagern hier was lernen können. Ich lese aus der Handlung, dass Eltern ihre Kinder vielleicht auch einfach mal spinnen lassen sollten. Dann sind sie eben mal nicht so gut drauf. Die kommen von ganz allein dahinter, dass sie sich da ins eigene Fleisch schneiden. Und dann als Eltern eben nicht nachtragend sein, sondern den Kinder auch wieder verzeihen und aus ihren Problemen raus helfen. – So eine spinnerte Phase gehört wohl einfach von Zeit zu Zeit mal dazu.

Alles klar, Bibi ist im Teenageralter angekommen. Sind wir also mal gespannt, was da noch kommt. Folgen hat es ja auf jeden Fall noch genug.

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