[EBook] Wolfgang Hohlbein – „Horus“

Wolfgang Hohlbein
„Horus“
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 9-783-404-16268-0
Seiten: 704

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Vermischte Geschichte trifft man in diesem Fall. Eine wirklich sehr interessante Mischung aus den Taten von Jack the Ripper und den Göttern aus dem alten Ägypten ergeben hier eine spannende und fantastische Story.

Klappentext: London, 1888. Ein Schiff läuft in den Hafen ein. Der einzige Passagier an Bord ist eine Frau – rätselhaft, anmutig wie eine Katze und mit einer Haut schwarz wie die Nacht.
Sie nennt sich Bast. Sie und ihre Familie umgibt ein uraltes, düsteres Geheimnis. Einst waren sie Götter. Noch immer sind sie mehr als gewöhnliche Sterbliche, und ihre Gefühle sind übermenschlich. Liebe treibt sie, Hunger brennt in ihnen, und Hass legt sich über die Stadt wie die Schwingen eines riesigen Falken. Das Zeichen des Horus. (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: In London treibt Jack the Ripper sein Unwesen in den einschlägigen Kreisen. Und Bast, die eigentlich Bastet heißt, sucht in eben den selben Kreisen nach ihrer Schwester Isis. Eigentlich will sie sie vor Horus warnen. Der weilt auch gerade in London und will sich an Isis retten, weil sie ihn verschmäht hat.
Während ihrer Suche hat Bast Kontakt mit einigen Sterblichen. Unter anderem auch die eine oder andere Dirne. Aber genau diese Kontakte machen sie verwundbar. Diese Verwundbarkeit nutzt Horus aus. Immer wieder bringt er Menschen um, die sie mag.
Doch dann gerät Bast in den Verdacht, dass sie für die Morde verantwortlich ist. – Nun muss sie nicht nur gegen Missgunst, Unglauben und Neid kämpfen, sondern auch gegen die Bobbys der Polzei, ihre eigenen Zweifel und Horus.

Fazit: Es ist im Jahre 1888, als eine wirklich sehr hoch gewachsene, dunkelhäutige Frau von Bord eines Schiffes geht. Sie hat vom Kapitän des Schiffes eine Pension empfohlen bekommen, in der sie sich einquartiert und neben dem Kapitän der einzige Gast ist.
Die Frau nennt sich „Bast“, ist aber eigentlich die Katzengöttin Bastet aus dem alten Ägypten. Sie sucht in London ihre Schwester Isis, um sie vor Horus zu warnen, welcher ebenfalls in London weilt.
Bastet findet ihre Schwester. Allerdings in einem Viertel, in dem sie sie gar nicht vermutet hätte. Und durch ihr seltsames Erscheinungsbild, welches sie erst einmal nicht verändert mit ihren Kräften, ruft sie einiges Aufsehen hervor. So ist es fas logisch, dass sie der Morde bezichtigt wird, die in diesen Virteln seit einiger Zeit geschehen. Leichte Mädchen werden mit einem Schnitt durch die Kehle ums Leben gebracht und liegen gelassen. Der Mörder hat sogar die Frechheit und schreibt Briefe an die Presse, in denen er sich mit seinen Taten brüstet und sich selber denen Namen „Jack the Ripper“ gibt.
Bastet hat alle Hände voll zu tun, will sie ihre Mission zu einem erfolgreichen Ende bringen. Dabei wird sie aber durch tiefere Beziehungen zu den „sterblichen“ Verwundbar, was ihre Feinde auch ausnutzen.
Am Ende hat es dann ein Blutbad, eine Bastet ohne Kleider und einen Ripper, den man in der Form auch nicht erwartet hätte.

Herr Hohlbein hat hier in seiner typischen Art geschrieben. Er hohlt weit aus, bei seinen Erklärungen, beschreibt alles haargenau und minutiös genau und schafft doch eine unterschwellige Spannung, die mich an das Buch förmlich gefesselt hat.
Ich hatte mich fest gelesen und habe nicht aufgehört, bis ich das Buch endlich durch hatte. Eine wirklich spannende Geschichte.

Eine volle Punktzahl als Bewertung.

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