[Ebook] Charlaine Harris – „Club Dead“

Charlaine Harris
„Club Dead“
Reihe: Sookie Stackhouse Band 3
Verlag: Feder & Schwert
ISBN: 9-783-867-62174-8
Seiten: 335

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Klappentext: Sookie Stackhouse hat nur mit einem Vampir freiwillig Umgang, und das ist ihr Geliebter Bill. Aber er ist in letzter Zeit so distanziert – und außerdem in einem anderen Staat. Sein finsterer, attraktiver Chef Eric hat eine Idee, wo er sein könnte. Ehe sich Sookie versieht, ist sie in Jackson, Mississippi, um sich in der Unter-Unterwelt des Club Dead umzusehen. Das ist ein gefährlicher kleiner Laden, in dem sich die elitäre Vampirgesellschaft trifft, um auszuspannen und sich einen Schluck Null Rhesus Negativ zu gönnen. Aber als Sookie Bill endlich findet – und ihn bei einem schlimmen Verrat erwischt -, ist sie nicht sicher, ob sie ihn retten … oder ein paar Pflöcke anspitzen soll.

Die Geschichten, in die Sookie und ihr Geliebter Bill im Fortgang der Reihe verwickelt werden, sind eine wundervolle Mischung aus Mystery und Phantastik, in der auch mit spannenden Krimianteilen und einem guten Schuss Erotik nicht gespart wird.

Inhalt: Sookie ist eigentlich eine normale Frau. Sie geht arbeiten, hängt mit Freunden ab und hat finanzielle  Sorgen. Einzig abnormal ist ihr Freund, ein Vampir.
Durch ihn stolpert sie eines Tages in ein sehr zweifelhaftes Abenteuer hinein. Denn ihr Freund hat da gerade ein Projekt am Laufen, was anderen Vampiren sehr missfällt.
Sookie wird unfreiwillig in die Sache hinein gezogen. Mit einem Werwesen geht sie in einen Club, will sie etwas über den Verbleib von Bill herausfinden will. Dabei gerät sie zwischen mehrere Fronten. Ihre Sachen werden beschädigt, sie wird gepfählt, wieder geheilt, um dann auch zu Hause wieder angegriffen zu werden.
Sookie muss sich die Beziehung zu Bill noch einmal überlegen. Will sie wirklich auf Dauer so leben?

Fazit: Bei „Club Dead“ handelt es sich um Band 3 aus der Reihe „Sookie Stackhouse“.
In das Leben der Kellnerin Sookie, wurden Vampire und Wehrwesen kunstvoll hinein gewoben. Daraus ist eine völlig neue Fantasystory entstanden. Gegenüber den anderen Vampirgeschichten dreht es sich nicht immer nur ums Beisen und Blut saugen. Ganz im Gegenteil. Die Vampire fügen sich vollkommen ein. Sie hatten ein „Coming out“ und dann musste die Menschheit eben damit klar kommen. – Von der Autorin erst einmal gar nicht so dumm gedacht und dann richtig genial umgesetzt.

Worum geht es in „Club Dead“?
Sookie ist mit Bill, einem Vampir, zusammen. Doch Bill ist in letzter Zeit seltsam. Ständig hängt er vor seinem PC und hat Geheimnisse vor ihr.
Eines Tages eröffnet er ihr, dass er verreisen muss. Er verhält sich seltsam und verlangt von ihr, dass sie seinen PC verstecken soll.
Es kommt, wie er es befürchtet hat. Bill verschwindet von der Bildfläche. Sookie wird von anderen Vampiren um Hilfe gebeten. Mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten kann sie prima durch Gedanken anderer herausfinden, was Bill unter Umständen das Leben retten kann.
Sookie lässt sich auf das Abenteuer ein. Sie wird schwer verletzt, kann aber auch etwas über Bill herausfinden, ihn am Ende sogar befreien. Doch ausgestanden ist die Sache da noch nicht. Denn auch die Beziehung zu Bill ist nicht mehr so rosig…
Geschrieben ist alles in einem lockeren Erzählstil mit wenig wörtlicher Rede. Auch mit kleinen Scherzen wurde nicht gespart, die mir hier und da den einen oder anderen Lacher entlockt haben.
Als es dann zu handfesten Auseinandersetzungen und prenzligen Situationen kam, wurde es dann auch spannend. Ich habe beim Lesen um mich herum alles vergessen und war förmlich ans Buch gefesselt. – In diesen Phasen hat es mich immer tierisch geärgert, wenn ich das Buch weglegen musste. Aber dafür war ich nach Lesepausen immer sehr schnell wieder in der Handlung drin. Dazu hätte es nicht einmal die Kapiteleinteilung gebraucht.
Ich habe dieses Buch in elektronischer Form gelesen. – So kann ich über Schriftbild und Seitenaufteilung nichts sagen. – Aber besonders umfangreich war die Lektüre nicht. Also wird das Buch selber wohl auch recht handlich gewesen sein.
Als E-Book jedenfalls war es sehr handlich und ließ sich überall recht bequem lesen.

Ich nehme dann mal sie nächste Folge in Angriff!

Bewertet habe ich das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen. – Lag wohl seinerzeit mit daran, dass ich die Reihe quasi irgendwie mittendrin gestartet habe und trotzdem super mit gekommen bin. Das habe ich in sehr angenehmer Erinnerung.

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