[EBook] Boris Koch – „Der Drachenflüsterer“

Boris Koch
„Der Drachenflüsterer“
Verlag: cbt
ISBN: 9-783-570-40002-9
Seiten: 352

– eine Rezension aus der Kramkiste –

Ich erinnere mich nicht mehr an das Buch, was ich damals mal gelesen habe. Das war wohl Epic-Fantasy, die sowieso nicht so wirklich mein Fall ist.

Klappentext: Für alle Fans von Eragon

Der junge Ben wünscht sich nichts sehnlicher, als Drachenritter zu werden. Doch dieser Traum scheint in weiter Ferne: Denn nach dem Tod seiner Mutter muss er sich im kleinen Ort Trollfurt allein durchschlagen, und als er plötzlich eines Verbrechens bezichtigt wird, das er nicht begangen hat, muss er seine Heimat sogar verlassen. In den Weiten des Großirdischen Reiches begegnet Ben dem ersten wilden Drachen seines Lebens – und erkennt, dass Drachen ganz anders sind, als die Legenden behaupten … (Quelle: Lovelybooks.de)

Inhalt: Ben lebt mit seiner Mutter in Trollfurt. Dort hat er es nicht leicht. Sein Vater gilt als verschollen und seine Mutter trinkt. Dem entsprechend ist sein Ruf im Ort.
Als seine Mutter verstirbt, muss er sich allein durchschlagen. Sein bester Freund Yanko hilft ihm, wo er nur kann.
Eines Tages kommt eine Familie in den Ort. Ausgerechnet mit dem Jungen gerät er gleich zu Anfang aneinander. Das führt dazu, dass er die Schulterknubbel von „Feuerschuppe“ nicht berühren darf. Das ist der Drache der Familie.
Ben schiebt alles Unglück, was nun folgt, drauf zurück, dass er die Knubbel nicht berühren durfte.
Als Ben dann auch noch des Mordes bezichtigt wird, muss er fliehen. Yanko hilft ihm dabei. Doch auf der Flucht entdeckt er seine wirkliche Bestimmung, die Wahrheit über Drachen und die des wahren Ansinnens des Familienoberhauptes der neuen Familie.

Fazit: Ich mag Fantasy. Doch sobald es sich um eine Story mit Drachen handelt, werde ich skeptisch. Das Thema ist einfach zu ausgelutscht. Erschwerend kam hinzu, dass ich den Autor bis dato nicht kannte. – Also bin ich wirklich extrem zögerlich an die Sache heran gegangen.

Kurz zum Inhalt:
Ben lebt mit seiner Mutter in Trollfurt. Er treibt sich herum und lebt in den Tag hinein. So ist er als Taugenichts verschrieen. Und als seine Mutter stirbt, hilft ihm keiner. Er muss sich allein durchschlagen.
Als dann eine neue Familie in den Ort kommt, beginnt für Ben das Unglück. Er legt sich mit dem Sohn der Familie an, darf den Drachen der Familie deshalb nicht sehen, verliert seine Freunde, sein zu Hause und muss dann fliehen, weil er des Mordes bezichtigt wird.
Auf der Flucht begegnet er einem Drachen, der sich gerade gegen einen Ritter durchgesetzt hat. Dabei hat er einen Flügel eingebüßt. Ben lernt, dass alles, was er gelernt hat, in Bezug auf Drachen, nicht stimmt.
Er freundet sich mit dem Drachen an und die beiden setzen ihre Flucht gemeinsam fort. – Hier entdeckt Ben sein Talent. Beide schmieden Zukunftspläne.
Doch eine Hinrichtung, genauer ein Tattoo, welches der Delinquent am Körper hat, bringt Ben auf eine Idee, was den Mord angeht. Er fliegt zurück nach Trollfurt und kann hier ein böses Spiel aufdecken.

Eine Story, in der alles drin ist, was rein gehört. Etwas Drama, ein Protagonist, der es nicht leicht hat. Dann folgt das Drama, der Leser bemerkt das offensichtliche Unrecht und kann doch nur abwarten, was passiert. Also ich hätte mehr als einmal am liebsten los geschrien, dass Ben doch sofort nach Hause zurück soll.
Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Ein einzelner Handlungsstrang teilt sich irgendwann in zwei auf, um dann wieder zu zweien zu werden.
Lesepausen, die ich hier nur unfreiwillig gemacht habe, waren kein Problem. Ich bin immer wieder sehr gut und schnell in die Handlung hinein gekommen. Hilfreich war hier auch die Unterteilung in Kapitel mit eigenen Überschriften. – Auf diese weise lief der Film unverzüglich in meinem Kopfkino weiter.
Das Drachenthema war zweifellos da, aber das Klischee wurde nicht über Gebühr beansprucht. Hier kämpfen die Drachen nicht mit den Menschen, sondern gewissermaßen gegen sie. Sie wurden verschätzt und absichtlich verstümmelt, um sie zu brechen. Das war durchaus einmal etwas anderes.
Auch die einfache Erzählweise ist schnell begründet. Es handelt sich hier ursprünglich um ein Kinderbuch. Aber eines von der Sorte mit einer hohen Faszination. Irgendwie erlebte ich hier das selbe Phänomen wie bei Harry Potter. Für Kinder geschrieben und dann doch für mehrere Generationen fesselnd.
Man kann also durchaus sagen, dass ich ziemlich positiv überrascht war. Solche Leseerfolge hätte ich gern öfter.

Bewertet habe ich das Buch it 5 von 5 möglichen Sternen. Aber an das Buch selber habe ich keine Erinnerung weiter. war dann wohl mehr so ein Fall von einmal gelesen und gut.

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